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Nachdem mich nach Anneau der Rennstreckenvirus wieder befallen hatte hab ich mich gleich danach bei der Seven-IG für den Clubsport Trophy Lauf, und das freie Fahren, in Baden-Baden angemeldet. Hierbei handelte es sich kein Rennen, sondern um einen Gleichmäßigkeitslauf. Das schien mir mit meinen schlappen 147 PS angebrachte. Die neue Strecke in Baden-Baden war zwar noch nicht ganz fertiggestellt, doch es sah alles sehr vielversprechend aus. Schön, daß es sowas in Deutschland noch gibt.Im Fahrerlager kam ich mir dann doch etwas verlohren vor. Ich glaub, außer meinem Speedy waren vielleicht noch zwei serienmäßige Autos da! Der sah richtig bieder aus, gegen die ganzen veredelten Speedys, Elisen und vor allem Super Sevens. Doch egal, auf der Strecke änderte sich das Bild ziemlich schnell. Ich hätte nicht gedacht, daß ich mit meiner Serienbereifung doch schneller sein kann, als so mancher mit seinen Semislicks. Es hat auf jeden Fall tierisch Spaß gemacht. Am beeindruckendsten war jedoch die Beschleu- nigung der meisten Super7. Da merkt man dann halt doch, daß da nochmal einige Kilos gegenüber einem Speedster fehlen. Der Kurs in Baden-Baden war echt schön zu fah- ren. Viele schöne Kurvenkombinationen aneinander gereiht bereiten abwechslungsreiche Runden. Die Gerade erlaubt es einem nur kurz, sich auszuruhen. Fahrspaß pur !!
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Dann wurde es langsam ernst. Zuerst fanden 2 Trainings- läufe statt. Per Transponder wurden hier schon mal die Zeiten gemessen. Es galt, innerhalb 30 Minuten 2 iden- tische Zeiten zu fahren. Pro 1/1000 Sekunde bekam man einen Stafpunkt. Nach dem 1. Training war ich mit glaub 26 Punkten auf Platz 10, nach dem 2. Training mit 12 Punkten auf Platz 6. Damit war ich, bei 20 Autos, auch schon sehr zufrieden. Doch irgendwie hofft man ja immer auf etwas mehr. Im Wertungslauf war es dann erstmal garnicht so einfach überhaupt mal mehrere Runden freie Fahrt zu haben. Doch wie beim Kartfahren half es auch hier, mal schnell durch die Boxengasse zu fahren und sich in eine größere Lücke wieder einzuordnen. Streng nach dem Motto von Roland Asch, wenn man zweimal am Limit fährt ist man auch gleichschnell, versuchte ich das Letzte, mir mögliche, herauszuholen. Und tatsächlich, es hat ge- klappt. Mit nur 4 Punkten hatte ich das drittbeste Ergebnis eingefahren. Doch leider war das nur der 7.Platz. Es gab nämlich tatsächlich 3 Jungs mit 0, zwei mit 2 und drei mit 4 Punkten. Bei Gleichstand entschied leider noch die schnellste Runde. Für diese Leistung gabs sogar noch einen Pokal, und ich konnte erschöpft, aber freude- strahlend nach Hause fahren. Leider hab ich von diesem Event nur wenige Bilder, da mein Fotograf leider keine Zeit hatte mitzukommen.
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