Bericht Designers Challenge 2002

Da die Challenge dieses Jahr auf unserer Hausbahn in Bad Rappenau stattfand, wollten wir die Chance nutzen und unbedingt, wenigstens das Rennen, gewinnen.
Da man als Favorit eh keine Chance auf die Designwertung hat, ließen wir uns mal wieder einen besonderen Blödsinn einfallen. Das Motte kam von Alex. Seine Kumpels und er waren mal als Fliegen beim Fasching. Geniale Idee, das Thema stand fest. Wir Verkleideten uns als Fliegen.
Schon wärend des freien Trainings machte sich unser

Als zweiter Fahrer war Marcel dran. Ihm viel die Umstellung von der ITC nicht leicht. Beim ersten Überholmanöver wurde er von einem langsameren Gegner so abgestellt, daß er etwas lautstark auf dessen Stoßstange auffuhr. Die Geschwindigkeitsunterschiede waren doch größer als erwartet.Dies hatte natürlich zur Folge, daß die liebe Rennleitung uns die schwarze Flagge zeigte. Wobei eine blaue für die langsameren Fahrer wohl angebrachter gewesen wäre. Dadurch war die schon raus-

Trainingsvorsprung auf uns- erer Lieblingsbahn bemerk- bar. Als wir uns für den richtigen Luftdruck entschie- den hatten, gab es entgegen aller Erwartungen nur noch Honda als echte Konkurrenz.
Im Zeittraining konnten uns zwar die hauseigenen Kollegen von Chrysler die Pole Position wegschnap- pen, aber im Rennen machte sich unser Erfahrungsvor- sprung dann doch noch be- merkbar. Beim Start, der von den Damen der jeweiligen Teams gefahren wird, waren

gefahrene Zeit wieder im Eimer. Zwar verlief das ganze Rennen, durch die vielen Wechsel und die kurzen Fahrzeiten, etwas stressiger als ein ITC Rennen, doch unsere Führung war theo- retisch nie gefährdet. Bis zu unserem Boxenstop in der zweiten Stunde des Ren- nens. Wie schon letztes Jahr schien er uns mal wieder das Genick zu brechen. Doch diesesmal konnten wir nicht mal was dafür. Vorne links ging das Rad garnicht erst runter, und vorne rechts hatte

sich unsere Fahrerin, Simone Kirsch und die Chrysler- dame Daniela Funke schon nach der ersten Kurve einig. Daniela lies die Tür leicht offen, sodaß Simone durch- schlüpfen und in Führung gehen konnte. Diese konnte sie, trotz Gegenwehr von Honda, bis Ende des Ladies Cups souverän behaupten.
Die Freude war groß. Obwohl sie schon seit der ersten Auflage der Designers Challenge 1994 dabei ist, war das ihr erster Sieg beim Ladies Cup.
Zu diesem Zeitpunkt war uns noch nicht klar, daß die hier eingefahrenen Punkte, uns den Weg zum Gesamtsieg ebnen würden.

die Mutter gefressen, sodaß wir sie nur unter Anwendung von Gewalt wieder fest bekamen. Das ist halt der Nachteil, wenn alle Teams den Wechsel am gleichen Kart durchführen. Nachdem sich die Aufregung über die erneut verlorengegangene Zeit wieder gelegt hatte, nahm das Rennen seinen Lauf. Wie erwartet zeigte sich nur noch Honda als wahrer Gegner. Hier machte sich deren Erfahrung aus der GTC, unserer Schwesterserie bemerkbar.
Durch genaue Beobachtung stellten wir fest, daß sie das Reglement bis aufs letzte ausnutzten, um das Rennen zu gewinnen. Uns hätte zwar ein zweiter Platz für den Gesamtsieg gerreicht, aber der Ergeiz war zu groß.
Jürgen verzichtete auf seinen letzten Turn, dadurch konnten wir nochmals Marcel einsetzen. Er kam, mit einer Runde Vorsprung direkt hinter Honda auf die Strecke. So konnte er beruhigt ganz locker hinter ihm herfahren, bis er das Kart nochmals für den letzten Wechsel an Jens abgeben mußte. Der wiederum brauchte den Sieg nur noch nach Hause zu schaukeln.
Somit vollendeten wir unseren Sieg auf ganzer Linie.
1. Platz Ladies Cup
1. Platz 5h Rennen
Gesamtsieg 2002
Und der Wanderpokal ging endlich wieder nach Sindelfingen.
Vielen Dank, für ein tolles Rennen, an alle Teams, die Rennleitung, und besonder mal wieder an das ganze Personal der Bad Rappenauer Kartbahn. Ihr habt einen Super Job gemacht.
Daß es uns gefallen hat, zeigte auch die Challenge Night, die - mit uns - bis 3 Uhr Morgens ging.
Wir freuen uns schon jetzt auf die 10. Auflage.

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