Das Übel begann 1994 !
Hauptschuldiger war ein gewisser Frank Spörle.
Seines Zeichens Designer eines schwäbischen Automobilherstellers. Dieser immer schwarz gekleidete Mann kam auf die glorreiche Idee die Designers-Challenge ins Leben zu rufen. Bei diesem Rennen treten Designteams der Automobilindustrie in einem 5h Race gegeneinander an.
Hierzu:
www.designers-challenge.de
Schon in den Anfängen hat eine kleine Gruppe, unseres Mercedes-Benz Designteams, begonnen das ein oder andere Langstreckenrennen zu bestreiten. Leider ohne großen Erfolg. Meistens wurden wir von den Kartcracks gebügelt. Trotz allem Frust konnte es eine Auswahl dieses Teams nicht lassen, sich für die 24h le Sinsheim on Tour 2001 einzuschreiben. Ein Sponsor wurde zum Glück auch gefunden. Also gingen wir unter Windisch Racing an den Start. Und schon wieder wurden wir gebügelt. 18. Platz von 22 Teilnehmern.
Nach diesem Rennen wurde der Haufen vom Rennvirus Befallener zwar noch kleiner, aber der harte Kern konnte vom Kart fahren nicht mehr ablassen.
Zusätzlich sorgte noch ein 2.Platz bei der Designers-Challenge 2001 für neuen Auftrieb. Ganz zufällig flatterte kurz darauf auch schon die Anmeldung für’s 24h le Sinsheim ins Haus.
Unser lieber Harald weiß schon wie man es macht !
Diesmal dachten wir, wir sind besonders schlau und kaufen uns ein eigenes Kart.
Nachdem wir den Markt abgeklappert hatten, haben wir uns das Kart des Vorjahressiegers, der Division II (Spannkraft), gekauft und uns für die komplette ITC Saison 2002 eingeschrieben.
Einziges Problem : ein Teamname
Nach langem überlegen sind wir, da wir eh alle verrückt sind, zu dem Entschluß gekommen, wir nennen uns:
                             RACE-FREAKS

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Nach einem schwierigen Saisonstart in Limburg, konnten wir schon beim zweiten Rennen in Hemsbach, feststellen, wie man sich auf dem Treppchen fühlt. Dort haben wir den zweiten Platz erreicht. Das hat uns so gefallen, da beschlossen wir, ab sofort immer aufs Treppchen zu fahren. Beim übernächsten Anlauf hat es dann auch schon wieder geklappt. Und das dann auch noch mit einem Sieg beim 777 Meilen Rennen in Bad Rappenau. Da hatte sich das viele trainieren auf dieser Bahn gelohnt. Im Großen und Ganzen hat uns die Saison so viel Spaß gemacht, daß wir beschlossen, 2003 erneut anzugreifen.
Mit neuen Fahrern verstärkt, konnten wir uns schon vor dem Saisonfinale den Meistertitel der Division II sichern. Deshalb fuhren wir beim Finale unser erstes Rennen in der Div I. Da wir auch hier sehr viel Spaß hatten, und wider- erwartend den 2.Platz einfuhren, beschlossen wir 2004 erneut in der ITC anzutreten. Leider wurde nach dem ersten Rennen in Limburg, vom Ver- anstalter, die restliche ITC Saison abgeblasen. Also ent
schlossen wir uns, wiedermal neu for- miert, in die German Team Trophy zu wechseln. Womit der Schritt zum Outdoorfahren vollbracht war.
Für 2005 öffneten sich noch größere Türen. Mit zwei zusätzlichen Sponsoren, drei neuen Fah- rern, des Juniorvizemeisters von 2004, konnten wir mit zwei Karts in die Saison 2005 starten. Die beste Basis für ein erfolgreiches Jahr war geschaffen. Leider hat es nicht so funktioniert, wie wir uns das vorgestellt hatten. Also machten wir nach dem 2. Rennen mit der alten Crew weiter. So konnten wir immerhin noch den 3. Gesamtrang in der Junior Trophy herausfahren.
Für 2006 fanden wir leider keine Sponsoren.                                    ENDE